BUND - Hessen e.V   Ortsverband Langen-Egelsbach

Wir beschäftigen uns mit den Themen des Naturschutzes in unserer Region und sind aktiv im Biotopschutz vor Ort. Besondere Aufmerksamkeit widmen wir Fledermäusen und Amphibien. Auch Klimaschutzmaßnahmen sind uns ein wichtiges Anliegen, insbesondere Energieeinsparungen und die Nutzung erneuerbarer Energiequellen.

 

 

 

Zum Kampf des BUND gegen die Kiesgruben-Erweiterung im Stadtwald s. "Themen und Projekte" > "Bannwald statt Kiesabbau"

Aktuelles

 

Erweiterung des Langener Waldsees
BUND geht in die nächste Instanz

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kämpft weiter um die Rettung des Bannwaldes und hat am 27.06.2016 beim Verwaltungsgerichtshof in Kassel Beschwerde gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Darmstadt zum so genannten „Hauptbetriebsplan“ eingelegt. BUND Sprecher Herwig Winter: „Der Schutz des Bannwaldes hat für uns weiter Priorität. Die rechtliche Auseinandersetzung ist leider mühsam, doch wir geben nicht auf.“

Mit der neuerlichen Klage des BUND ist der Rechtsstreit um die Südosterweiterung des Langener Waldsees um eine Facette reicher. Nachdem der BUND bereits im März diesen Jahres seine Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss in die zweite Instanz zum Verwaltungsgerichtshof nach Kassel getragen hatte, vollzieht er diesen Schritt nun auch für seine Klage gegen den Hauptbetriebsplan. Diese Klage hatte das Verwaltungsgericht Darmstadt kürzlich abgewiesen. Wegen der erheblichen rechtlichen Unsicherheiten hatte das Gericht dem BUND aber auch in diesem Fall die Beschwerde gegen seine Entscheidung bei der zweiten Instanz, dem Verwaltungsgerichtshof, zugelassen. Diese Beschwerdezulassung ist ein deutlicher Beleg dafür, dass die rechtliche Auseinandersetzung weiterhin offen ist und die Chancen zur Bannwaldrettung weiterhin gut sind.

Der BUND Hessen will mit seiner Klage den geschützten Bannwald südlich des Langener Waldsees vor der Vernichtung retten. Der Wald war am 15.10.1996 unter anderem zum Schutz gegen den weiteren großflächigen Abbau von Kies und Sand zum „Bannwald-Schutzgebiet“ nach dem Hessischen Forstgesetz ausgewiesen worden. Deshalb hatte der BUND gegen den 2013 erlassenen Planfeststellungsbeschluss zur „Südosterweiterung des Langener Waldsees“ Klage vor dem Verwaltungsgericht Darmstadt erhoben. Da die komplizierte Struktur des Bundesberggesetzes viele für den Umwelt- und Naturschutz wichtige Genehmigungsdetails nicht in der Planfeststellung, sondern erst in einem zweiten Verfahren regelt, das mit dem so genannten „Hauptbetriebsplan“ endet, muss der BUND seinen Rechtsstreit auch gegen diesen Plan führen.

Thomas Norgall, stellv. Landesgeschäftsführer/Naturschutzreferent                    0170 2277238

BUND Hessen
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Stop TTIP und CETA ! Unterstützen Sie die Europäische Bürger-initiative gegen TTIP und CETA.

Der BUND fordert gemeinsam mit mehr als 240 Organisa-tionen aus ganz Europa im Rahmen einer Europäischen Bürgerinitiative die EU und ihre Mitgliedsländer auf, die Ver- handlungen mit den USA über das Freihandelsabkommen TTIP einzustellen und das entsprechende Abkommen CETA mit Kanada nicht in Kraft zu setzen.

Am 17. September 2016 soll der Widerstand gegen diese verhängnisvollen Verträge erneut mit gleichzeitigen Demon-strationen in Berlin, Frankfurt a.M., Hamburg, Köln, Leipzig München und Stuttgart zum Ausdruck gebracht werden.

Kommen auch Sie zu einer der Demos und unterstützen Sie die Mobilisierung
(s. BUND.net).

Dem Widerstand gegen die Abkommen  haben sich inzwischen über 3 Millionen EU-Bürger angeschlossen. Nach eindrucksvollen Demonstrationen in Berlin im  Januar und Oktober 2015 gegen TTIP und CETA, gegen Gentechnik und Megaställe und für eine ökologische Landwirtschaft haben am 16.01.2016 erneut etwa 20.000 Bürger in Berlin für diese Ziele demonstriert, und anlässlich des Treffens von Barack Obama und Angela Merkel auf der Hannover-Messe im April 2016 versammelten sich am 23. 04.2016 ca. 90.000 Menschen in Hannover und forderten, TTIP und CETA zu stoppen.

Die Freihandelsabkommen würden
-  Konzernen und Hedgefonds das Recht geben, vor besonderen "Schiedsgerichten" gegen Umwelt-, arbeits- und sozial-rechtliche oder humanitäre Gesetze und Maßnahmen zu klagen, die ihre Gewinne und Investitionen beeinträchtigen könnten,
-  den Konzernlobbies in einer "Regulatorischen Kooperation" noch mehr Einfluss auf die Gesetzgebung in der EU und ihren Mitgliedsländern geben,
-  Umwelt- und Naturschutz- , Arbeitsschutz- und Verbrau-cherschutz-Standards auf das jeweils niedrigste Niveau absenken,
-  die staatliche Souveränität und demokratischen Rechte der Bürger und Parlamente aushebeln oder einschränken.

Mehr Informationen  s. BUND.net

 

 

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