BUND - Hessen e.V   Ortsverband Langen-Egelsbach

Wir beschäftigen uns mit den Themen des Naturschutzes in unserer Region und sind aktiv im Biotopschutz vor Ort. Besondere Aufmerksamkeit widmen wir Fledermäusen und Amphibien. Auch Klimaschutzmaßnahmen sind uns ein wichtiges Anliegen, insbesondere Energieeinsparungen und die Nutzung erneuerbarer Energiequellen.

 

 

 

19. November 2017

Bericht vom Informations-und Protestspaziergang

Auf unsere Einladung zu einem Informations-und Protestspaziergang zum Gebiet der geplanten Südosterweiterung des Langener Waldsees erschienen trotz des spätherbstlichen Wetters ca. 90 interessierte Bürgerinnen und Bürger. Auch Vertreter zahlreicher Umweltverbände und der Presse nahmen an der 2-stündigen Veranstaltung teil. Auf dem Weg vom Wasserwerk West bis zur Kreuzung Brunnenschneise - Mitteldicker Allee informierten wir über die geplante Größe des Abbaugebietes und den Stand des Klageverfahrens.

 

12. November 2017

Der Kampf um den Erhalt des Bannwaldes

Der BUND OV Langen/Egelsbach veranstaltet zusammen mit dem Aktionsbündnis Langener Bannwald einen Informations- und Protestspaziergang zum Gebiet der geplanten Südosterweiterung des Langener Waldsees. Termin ist Sonntag der 19. November 2017 um 14:00, Treffpunkt am Wasserwerk West in der Paul-Ehrlich Straße in Langen Neurott. Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger.

 

Die Lage am Langener Waldsee spitzt sich zu. Auf dem Bild ist die neuerdings errichtete Absperrung der Mitteldicker Allee zu erkennen. Der ehemalige Straßenbelag wurde schon entfernt. Damit ist der direkte Zugang der Langener Bürgerinnen und Bürger zum Strandbad über die Mitteldicker Allee nicht mehr möglich. 

 

Zum Kampf des BUND gegen die Kiesgruben-Erweiterung im Stadtwald s. "Themen und Projekte" > "Bannwald statt Kiesabbau"


Aktuelles :

Gegenwärtiger Sachstand : Klage des BUND gegen die Erweiterung des Kiesabbaus der Firma Sehring

Aktuell sind noch zwei Klagen des BUND beim VGH in Kassel anhängig:
Das Revisionsverfahren gegen den (inzwischen ergänzten)
Planfeststellungsbeschluss vom 15. August 2013 für die Südosterweiterung
des Kiesabbaubetriebes und das damit verbundene Klageverfahren gehen den
aktuellen bergrechtlichen Hauptbetriebsplan. Wann diese beiden Verfahren
verhandelt werden ist derzeit nicht abzusehen. Aktuell findet der
Kiesabbau im Abbauabschnitt 1b statt und die Fa. Sehring trifft
Vorbereitungen, um den Abbau in dem Abschnitt 2a ab Herbst 2017 per
Sofortvollzug fortzusetzen.

Unabhängig von diesen Verfahren hat das Unternehmen nun beantragt, die
bereits seit Ende 2015 überfälligen Rekultivierungsverpflichtungen aus
älteren Abbaugenehmigungen auf Ende 2038 zu verschieben. Gründe dafür
sind zum einen, dass dort bestehende Unternehmen (Lithonplus, Kern,
Deutsche-Asphalt) ihre Betriebe dort weiterbetreiben wollen, und zum
anderen die Fa. Sehring dort vorhandene Betriebseinrichtungen für den
Fortgang des Abbaubetriebes zwingend benötigt. Hiebei geht es um ein
Areal im Westen des Langener Waldsees, das fast 25 ha groß ist. Ein
weiterer gewichtiger Grund ist, dass geeignete Verfüllmaterialien in der
benötigten Menge kaum vorhanden sind und bereits neue
Verfüllverpflichtungen an der Südosterweiterung anstehen.

Der BUND kritisiert dieses Vorgehen heftig, weil diese negativen
Umweltauswirkungen nicht bei der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) zur
Südosterweiterung berücksichtigt wurden und sieht damit auch eine
gewichtige Chance, dass durch die unvollständige UVP der
Planfeststellungsbeschluss von den Kasseler Richtern für rechtswidrig
erklärt wird.

Auch die forstrechtlichen Abnahmen der Rekultivierung an der Ostgrube
kommen nicht wirklich voran. Somit klafft das "Fenster" zwischen
Natureingriffen und Waldverlust gegenüber wirklicher "Wiedergutmachnung"
immer weiter auseinander.

(Klaus Göbel)

 

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