Aktionen zur Rettung des Bannwaldes

Die entscheidenden Auseinandersetzungen um die Erhaltung des Waldbestandes werden nun auf juristischer Ebene ausgetragen (s. "Rechtslage"). Der BUND versucht aber auch mit anderen Aktionen auf die große Bedeutung des Langener Stadtwaldes als Erholungsgebiet und für den Umwelt- und Naturschutz aufmerksam zu machen. Er arbeitet dabei eng mit anderen Langener Naturschutzverbänden zusammen, insbesondere mit dem Ortsverband des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), und wird auch von vielen Langener Bürgern unterstützt.



Sponsorenlauf 2016 am Langener Waldsee am 19.06.2016

Das Wetter war gut und trocken.

Es gab an unserem Informationsstand viele Gespräche und die Hoffnung, dass die Klage am Ende doch noch zu einem guten Ergebnis für den Bannwald und die Menschen führen wird. Vertreter der Politik, der Fraktionen im Langener Stadtparlament und des Magistrats  waren eingeladen, kamen aber nicht. In den Gesprächen zeigten sich viele Menschen hinsichtlich des drohenden Bannwaldverlustes betroffen, auch einige die nicht weit von der geplanten Auskiesungsfläche wohnen. Insgesamt kamen etwa 70 Besucher. Auch Spaziergänger die an unserem Informationsstand vorbeikamen hielten an, um sich zu informieren. BUND-Mitglieder aus umliegenden Ortsverbänden und von unserem Kreisverband Offenbach nahmen ebenfalls teil. Die Atmosphäre war gut.

 

Von den etwa 70 Besuchern gingen 26 als Läufer oder Spaziergänger auf den Rund-Kurs (teils mit Kind und Hund).
Der Sponsorenlauf erbrachte Spenden von 345,00 Euro in Form von Bargeld, weitere Spenden von insgesamt 150 Euro sollen noch auf unser Spendenkonto überwiesen werden. Der Gesamterlös wird wieder als Beitrag zur Finanzierung unserer Klage gegen die weitere Zerstörung des Stadtwaldes verwendet.

                     

Sponsorenlauf 2015 gegen die Vernichtung von Bannwald

Wie 2014 haben wir auch in diesem Jahr die Öffentlichkeit mit einem "Sponsoren-Lauf" auf die drohende Gefahr der Vernichtung alten Waldbestandes durch den Kiesabbau der Firma Sehring im Langener Stadtwald aufmerksam gemacht. 25 Langener Bürger beteiligten sich in diesem Jahr an der Veranstaltung am 31. Mai. Die Spendengelder sollen wieder für die Klage des BUND-Landesverbandes gegen die Auskiesungsgenehmigung verwendet werden.
Einen ausführlicheren Bericht finden Sie unter "Pressemitteilungen".

 

Sponsorenlauf gegen die Vernichtung von Bannwald 2014

Am 15.6.2014 fand ein Sponsorenlauf gegen die Rodung von Bannwald  und zur Unterstützung der Klage des BUND gegen die Ausdehnung des Kiesabbaus im Langener Stadtwald statt. Die Teilnehmer konnten an der bereits gerodeten Teilfläche einen unmittelbaren Eindruck gewinnen, wie großflächig und radikal der Wald zerstört werden würde.
Die Spenden von etwas über 450 Euro sollen zur Finanzierung des Klageverfahrens beitragen.

 

Informationsveranstaltung bei den Naturfreunden Langen e.V

Am 11. 6. 2014 stellte K. Göbel vom BUND-OV Langen & Egelsbach auf einem Informationsabend der Naturfreunde Langen den Kampf der Naturschutzverbände, insbesondere des BUND-Landesverbandes und unseres Ortsverbandes um die  Erhaltung des Langener Stadtwaldes dar:
die von der Firma Sehring geplante und die vom Regierungspräsidium Darmstadt genehmigte großflächige Auskiesung im Langener Stadtwald und ihre zu erwartenden Folgen für Gesundheit und Umwelt, Naturschutz und Grundwasser,
den aktuellen Stand der juristischen Auseinandersetzung mit dem Regierungspräsidium und der Firma Sehring, ihre Vorgeschichte und die Erfolgsaussichten der anhängenden Klage des BUND.

Die Veranstaltung war gut besucht und zeigte erneut, dass viele Langener Bürger die Erhaltung des Stadtwaldes wünschen.

 

Naturschützer pilgern zur Rodung im Bannwald. Schutzgemeinschaft Deutscher Wald überreicht Spendenscheck

Der BUND Ortsverband Langen/Egelsbach hatte am 6. April 2014 zu einem Waldspaziergang ein­geladen, um die Bevölkerung vor Ort zu informieren, was „im Namen des Allgemeinwohles" für ein unglaublicher Naturraubau derzeit in unserem Wald stattfindet.
Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich dazu knapp 60 Menschen am Wasserwerk-West ein, um mit den hiesigen Naturschützern einen Spaziergang zu der geplanten Südosterweite­rung des Kiestagebaus und zu den bereits 7,5 Hektar gerodeten Flächen des 1. Abbauab­schnittes zu unternehmen.
                                                                                        
Viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren überrascht und erschüttert, über die riesi­gen Ausmaße des Waldgebietes, das dem Kiesabbau weichen soll. Der Vertreter des  BUND-OV, Rainer Klösel, versicherte, dass der BUND alle Möglichkeiten ausschöpfen werde, dieses Vorhaben noch zu verhindern. Daher freuten sich die hiesigen Naturschützer besonders über eine Spende vom SDW - Schutzgemeinschaft Deutscher Wald über 200 EUR, um den BUND in dem noch laufenden Klageverfahren gegen den Planfeststellungsbeschluss zu unterstützen.

Auf Grund des anhaltenden Interesses in der Bevölkerung zu dem Thema kündigte der BUND an, weitere Waldspaziergänge und Aktionen durchzuführen (s. auch "Pressemitteilungen"; Foto: Utta Schurig)

Benefizkonzert der Barrelhouse Jazzband

Am 15. Januar 2014 gab die Barrelhouse Jazzband in der Langener Stadthalle ein Konzert zur Unterstützung des Kampfes gegen die Vernichtung wertvollen Baumbestandes im Langener Stadtwald durch den geplanten Kiesabbau. Das vom Kreisverband der Grünen organisierte Konzert erbrachte einen Reingewinn von über 4000 Euro, der dem BUND als finanzielle Hilfe für die juristischen Auseinandersetzungen mit dem Regierungspräsidium und der Firma Sehring zur Verfügung gestellt wurde.

Protestaktion im Langener Stadtwald

Gemeinsam mit Hermann Maxeiner vom Landesvorstand BUND Hessen e.V. und Thorwald Ritter vom Kreisverband des BUND trafen wir uns, der BUND Ortsverband Langen-Egelsbach am 18. März, um über die Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss für die Erweiterung der Sehring-Kiesgrube zu beraten. Das finanzielle Risiko für ein Klageverfahren ist gemessen an den anderen Aufgaben und Zielen des BUND hoch. Aber dennoch hat sich der Landesvorstand für die Klage entschieden. Herr Maxeiner mutmaßt, dass der Beschluss zur weiteren Auskiesung trotz der massiven Natureingriffe auf Druck des zuständigen Regierungspräsidenten Johannes Baron (FDP) erfolgte. Durch weitere Aktionen will der BUND auf seinen Kampf für die Bewahrung von rund 67 Hektar Bannwald aufmerksam machen.
In einer spontanen Protestaktion wurden entlang der Grenze des Waldareals, das dem Kiesabbau geopfert werden soll,  auf einer Länge von drei Kilometeren 700 Trauerflore mit einem Schild "Kiestod" an Bäumen angebracht. 

 

 



Bannwald erhalten !

 

Verhindern Sie mit uns die weitere Zerstörung des Langener Stadtwaldes.

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Stichwort:    Langener Waldsee

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