3. Januar 2014

Bio-Schokolade: ökologisch und fair

Kategorie: Lebensmittel

Ob als Tafel, Praline, Kakao-Getränk oder Nikolaus: Rund fünfzehn Kilogramm Schokolade nimmt der Bundesbürger durchschnittlich pro Jahr zu sich. Sie gibt Energie und ist – in Maßen genossen – auch gesund. Anbau und Weiterverarbeitung der Kakao-Pflanze können jedoch die Umwelt schwer belasten. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) rät daher, nur Schokolade mit Bio- und Fairtrade-Siegel zu kaufen.

Beim konventionellen Anbau in warm-feuchten Regionen werden massiv Chemikalien gegen Schädlingsbefall und Pilzkrankheiten eingesetzt. Bio-Landwirte hingegen bauen nur auf kleinen Flächen an und setzten auf Misch- statt auf Monokulturen. Dadurch bleibt das natürliche Ökosystem mit seinen Pflanzen, Tieren und Bodenlebewesen erhalten. Bei der Weiterverarbeitung verzichten Hersteller von Bio-Schokolade außerdem auf Sojalecithin. So können sie genveränderte Zutaten ausschließen. Da für den Anbau der Ölpalme riesige Regenwälder gerodet werden, wird für Bio-Schokolade das aus ihr gewonnene Palmöl nicht verwendet. Zudem wird darauf geachtet, Müll zu vermeiden: Bio-Schokolade kommt mit weniger Verpackung aus, energieaufwendiges Alupapier wird erst gar nicht eingesetzt.

Leckere Bio-Schokolade gibt es z.B. von Gepa, Fairtrade und von den strengstens kontrollierten deutschen Bio-Anbauverbänden, wie Demeter, Naturland, Bioland oder der Gäa-Vereinigung ökologischer Landbau.

Stand: Januar 2014




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